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Das bin ich

                                                                       

Ich wollte schon lange einen Hund haben,doch meine Eltern waren nicht zu überreden.Sie sagten immer nur:"Du bist noch zu jung für einen Hund.Wenn du größer bist und mal eine eigene Wohnung hast,kannst du so viele Hunde halten,wie du willst.Also musste ich mich mit meiner Plüschhundesammlung zufrieden geben und gab das lange betteln erst mal auf.Es vergingen ein paar Jahre,damals war ich grad erst 6 Jahre alt.Mit 11 kam das Thema "Hund" dann wieder näher und ich fing wieder an darüber zu sprechen.Mein Vater fuhr eines tages mit mir auf eine Rassehundeaustellung in Nürnberg.Es gab dort viele Rassen,die mir gefiehlen,aber damals hatte ich eigentlich nur Augen für einen Golden Retriever und sagte:"Wenn ich jemals einen Hund bekommen sollte,dann soll es ein Golden Retriever sein!"Meine Meinung hatte sich innerhalb von 5 Jahen nicht geändert.Doch ich hatte keine Chance meinen Vater dazu zu bringen,mir einen Hund zu kaufen."Einem Hund in unserem Haus,dass ist unmöglich",sagte er immer nur.Zu meinem 13 Geburtstag bekam ich von meiner Tante ein Hundebuch, in dem alle von der FCI anerkannten Hunderassen drin waren.Ich blätterte das gesamte Buch durch,bis ich stoppte und mir das Bild auf der Seite genau ansah.Über dem Bild stand"Englisch Cocker Spaniel".Sofort laß ich mir die Eigenschaften durch und war begeistert von der Rasse,obwohl ich sie in meinem ganzen Leben wahrscheinlich noch nie gesehen habe oder sie mir zumindest noch nie wirklich aufgefallen ist.Ich zeigte meiner Mutter da Buch und auch sie fand den Cocker Spaniel auf dem Bild total schön,obwohl auch sie einen solchen Hund vorher noch nie gesehen hatte.In den nächsten paar Wochen war das so das einzigste Thema von meiner Mutter und mir.Meinen Vater hatten wir in diese Sache noch nicht mal eingeweiht,weil wir es beide für besser hielten,es erstmal für uns zu behalten.Ich erkundigte mich weiterhin über diese Rasse und wollte so viel wie möglich über ihr Wesen und ihren Charakter herausfinden.Da kam meiner Mutter sie Idee nach einem Züchter in unserer Nähe zu suchen und diesen um ein Gespräch zu bitten.Im Internet,auf der Seite http://www.jagdspaniel-klub.de fanden wir tatsächlich eine Reihe von Züchtern in unserer Nähe.Ohne lange zu überlegen klickte ich einer dieser Homepages an und stöberte ein wenig.Dann nach etwa 5 Tagen schrieb ich eine Email an die Züchterin Frau Gerhard http://www.snoopys-cocker.com . Ich fragte sie ob sie zur Zeit Welpen habe und ob wir vielleicht mal vorbeikommen könnten um uns zu erkundigen über diese Rasse.Sie schrieb sofort zurück und sagte,dass es kein Problem wäre vorbeizukommen.Also vereinbarten wir einen Termin mit ihr aund schon 3 Tage später fuhren wir hin.Ich war sehr aufgeregt und freute mich.Ich sah wieder Hoffnung,dass sich mein Traum doch noch erfüllt.Die 15 Minuten im Auto kamen mir ewig vor.Als wir ankamen hörten wir bereits sehr lautes Gekläff aus dem Garten.Auf einmal kam eine Horde Hunde um die Ecke auf uns zugesürmt und sprangen an uns hoch.Ich erstaunt über das äußerst liebe Wesen dieser Hunde.Frau Gerhard informierte uns ausgiebig über diese Rasse und schon nach einem kurzen Gespräch wussten wir eine Menge.Meine Mutter und ich waren verliebt in diese Hunde.Auf dem Nachhauseweg schwörten wir meine Mutter und ich uns,das Beste zu tun um meinen Vater zu überreden,was nicht sehr leicht war.Anfangs ließ er gar nicht mit sich reden.Nach ein paar Tagen kam ich imer besser an ihn ran.Ich hatte sehr viel gute Argumente parat und ließ mir nix sagen und hatte vorallem immer das letzte Wort.Meine Mutter und ich besuchten Frau Gerhard noch öfter.Sie zeigte uns auch die ganz kleinen Welpen,aber ich war in den 4 Monate jungen,schwaren Cockerrüden verliebt.Nach etwas längerer Zeit konnte ich meinen Vater dazu überreden mit mir zu Frau Gerhard zu fahrenum die Hunde anzuschauen.Mein Vater unterhielt sich mit Frau Gerhard,ich spielte mit den Hunden.Nach kurzer Zeit sah ich in dem Gesicht meines Vaters alles.Es war klar, es wird keinen Hund geben.Mit dem Argument"mir gefallen die Schlappohren nicht"beendete er das Gespräch auf der Heimfahrt.Ich war sehr traurig darüber.Meine ganze Mühe war umsonst.In den Pfingstferien,1 1/2 Wochen späterwar mein Vater auf Geschäftsreise und da wir die Hunde noch nicht vergessen hatten nutzten wir die Gelegenheit.Meine Mutter und ich beschlossen, für diese Zeit einen Hund von Frau Gerhard auf Probe zu nehmen.Frau Gerhard war damit einverstanden.Danke dafür!Es war natürlich sofort klar,dass es der schwarze mittlerweile 4 1/2 Monate junge Rüde sein sollte.Die Ferien waren wunderschön mit Sammy,so nannten wir ihn,mit Einverständnis von Frau Gerhard.Doch mein Vater kam unerwartet schon 1 Tag früher nach Hause und wir wussten das erst,als er vor der haustür stand.Auf die Frage,ws der Hund hier mache,antwortete ich,dass er nur in Pflege sei.Mein Vater setzte sich genervt in seinen Sessel.Alle litten unter seinen schlechten Laune,nur Sammy nicht.Man könnte meinen,er wusste was los war und er wollte alles tun um hier zu bleiben.Er setzte sich munter vor den sessel und bettelte durch kneifen und beißen in die Füße meines Vaters um Aufmerksamkeit.Und siehe da er wandte seinen Blick zu Sammy hin.Er nahm langsam seine Hand und streichelte ihn vorsichtig.Wr hatten von hinten alles beobachtet.Es wa wie im Film.Alles war perfekt.Die schlechte Laune senkte sich sofort.Meine Mutter und ich lächelen uns an.Am nächsten Tag fuhr mein Vater mit den Worten:"Ich denk noch mal drüber nach,aber mach dir nicht zu viele Hoffnungen"zur Arbeit.Wieder schlecht gelaunt ging ich zur Schule und kam auch traurig,trotz einer 2 in der Matheschulaufgabe,was eigentlich sehr gut war heim.Meine Mutter freute sich und gb mir den Tips Mein Vater anzurufen.Nicht gerade begeistert von der Idee tat ich es schließlich doch und erzählte ihm von Mathe.Er war so stolz und glücklich,dass er nur noc sagte,"behhalte den Hund".Ich dachte ich hatte mich verhört.Ich war der glücklichste Mensch.So kam ich dann endlich zu meinem Hund.Nun würde ihn keiner von uns mehr hergeben und vorallem mein Vater hat ihn total lieb und geht regelmäßig mit ihm spazieren oder spielt mit ihm.Wer hätte das gedacht!Ich habe gelernt die Hoffnung nicht so schnell aufzugeben und versuchen zu kämpfen auch wenn es nicht immer leicht ist. 

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